Die Schulanlage Guthirt wird mit einem zweiten Erweiterungsschritt ergänzt, der die bestehende Strategie des Freiraumerhalts konsequent weiterführt. Ein kompakter, fünfgeschossiger Neubau im Süden ergänzt das Ensemble und sucht die Nähe zu den bestehenden Zeilenbauten des Guthirthofs, wodurch der Pausenraum grosszügig freigespielt wird. Entlang der Guthirtstrasse entsteht eine neue, gut lesbare Adresse der Schulanlage, während der Hauptzugang bewusst auf die innerquartierliche Achse ausgerichtet wird. Die innere Organisation ist klar und robust aufgebaut: Eine Kaskadentreppe erschliesst die Geschosse mit Clusterstrukturen, die flexibel als Lernlandschaften oder Klassenzimmer genutzt werden können. Zwei Hallen pro Geschoss bilden die zentralen Begegnungsräume zwischen den Doppelclustern. Durch zusammenschaltbare Gruppenräume, flexible Möblierung und zentrale Garderoben entsteht ein anpassungsfähiges Lernumfeld.
Auftragsart Offener Wettbewerb, 5. Preis, 2024
Auftraggeber Baudepartment der Stadt Zug, Abt. Hochbau
Ort Zug
Nutzung Primarschule, Turnhalle, Betreuung, Kindergarten
Geschossfläche 7’650 m²
Projektpartner Laboratorium KLA, Lüchinger Meyer AG, EBP
Energieberater Gartenmann Engeneering